Der Wallgraben
Der Ziegenhainer Wallgraben ist ein von Menschenhand geschaffenes Gewässer, das im frühen Mittelalter zum Schutz der Stadt und ihrer Bevölkerung angelegt wurde. Er war nach seiner Fertigstellung ca. 45m breit und 6m - 8m tief.
Im Jahre 1807 wurde nach Eroberung der Festung, der Festungswall abgetragen, und die Erde in den Graben gefüllt, was ihn erheblich in Breite und Tiefe schmälerte.
Durch den Anbau von Bäumen und Sträuchern runherum wurde er weiterhin immer schmaler und flacher, so dass er heute nur noch eine Breite von ca. 10m -15m und eine Tiefe von 1,4m - 2,0m hat.
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Durch den Bau der B254 wurden der Wallgraben getrennt, und es entstanden zwei hälften -der Große Wallgraben und der Kleine Wallgraben. Beide Wallgräben, sind trotz ihrer "geringen" Fläche sehr fischreich.
Große Fänge von Aal, Hecht, Zander, Barsch, Mamor-, Spiegel und Schuppenkarpfen sind nicht selten. Natürlich sind auch kleiner Fische, wie Barsche, Brassen, Rotfedern, Rotaugen und Kaulbarsche reichlich vorhanden.
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